IKS - Was ist das?

Begründer dieser Initiative für konfrontative Stottertherapie IKS sind Werner Rauschan (links) und Claus Welsch.

Bild: Werner Rauschan Bild: Claus Welsch

Werner Rauschan, Jahrgang 1952, arbeitet seit 1988 als Logopäde und führt in Friedrichsthal/Saar eine logopädische Praxis, wo auch ambulante Stottertherapie durchgeführt wird.

Claus Welsch, Jahrgang 1961. Auch Claus Welsch ist seit 1988 Logopäde und arbeitet in einer logopädischen Praxis in Saarbrücken überwiegend mit chronischen StotterInnen.

Wir führen seit 1998 gemeinsam unter IKS die Gruppen-Intervalltherapie einmal im Jahr durch und leiten ganzjährig Fortbildungen, Vorlesungen, Seminare und Intervisionen zum Thema Stottern. Uns geht es in unserer Initiative um die Bekanntmachung und Umsetzung der konfrontativen Stottertherapie, welche sich als pragmatische non–avoidance Therapieform ansieht und im ABC-Modell eine logische Konzeption erhält.

Fortbildung und Intervision für Therapeuten

IKS bietet ein- bis zweitägige Fortbildungen, Workshops und Seminare an, in denen der Ansatz und das ABC-Modell mit sehr viel Praxisanteil vorgestellt und exemplarisch durchgeführt werden. Die genauen Modalitäten können individuell jeweils am besten im persönlichen Gespräch geklärt werden. Dazu (oder danach) besteht die Möglichkeit zur Intervision, das heißt: In kleinen Gruppen werden anhand von Videobeispielen der Teilnehmer so lange kollegiale Fallbesprechungen durchgeführt, bis eine ausreichende Grundsicherheit zur autonomen Therapie aufgebaut ist. Auch hierfür werden die strukturellen Details am besten persönlich besprochen.

Ziel unserer Initiative ist es auch, dass sich regionale Qualitätszirkel gründen, in denen sich Stottertherapeuten einer Region miteinander vernetzen, um di Qualität der Stottertherapien weiter zu entwickeln.